Freiwillige Feuerwehr Hartberg

Küchenbrand

In der Mittagszeit des 08. Juli, kam es in einer Wohnung in der Innenstadt, zu einem Küchenbrand. Beim Kochen geriet das Fett in einem Kochtopf in Brand, woraufhin der Anwohner einen Löschversuch mit Wasser startete. Dies führte allerdings zur Berühmt-Berüchtigten Fettexplosion, welche die gesamte Küche in Brand setzte. Das als erstes am Einsatzort eingetroffene RLFA 2000, schickte umgehend einen Atemschutz-Trupp in die Wohnung, um mit den Löscharbeiten zu beginnen. Als der ATS-Trupp die Wohnung erreichte, hatte der Bewohner den Küchenbrand mit einem Pulverlöscher weitgehend niedergeschlagen. Der Anwohner, welcher seinen Löschversuch im dicken Rauch durchführte, wurde aus der Wohnung gebracht und an das Rote-Kreuz übergeben. Der ATS-Trupp kontrollierte die Küchenzeile, sowie den Rest der Wohnung auf weiteres Brandgeschehen. Nachdem das Kommando "Brand-Aus" gegeben wurde, ist die Wohnung noch mit dem Druckbelüfter vom giftigen Rauch befreit und schließlich für die Brandermittlungen freigegeben worden. Da es sich bei der Wohnung um eine Dachgeschoss-Wohnung handelte, musste das Dach auch noch von Außen, über die Drehleiter und mit einer Wärmebildkamera, auf weiteres Feuer oder Glutnester kontrolliert worden. Nachdem keine Brandgefahr mehr bestand, rückten wir wieder ins Rüsthaus ein.

Vorsicht bei Fettbränden!
Dieser Einsatz ist ein Beispiel für die Gefahr, welche von unüberlegten Löschversuchen ausgeht. Löschen Sie Fettbrände NIE mit WASSER, denn die kann zu einer lebensgefährlichen Fettexplosion führen. Wenn Sie Wasser auf brennendes Fett schütten, verdampft das Wasser schlagartig und reißt das heiße Fett mit sich, was zu einer großen Stichflamme führt welche eine Gefahr für Leib und Leben darstellt. Diese Stichflamme verwandelt einen kleinen Fettbrand in Sekundenbruchteilen in ein lebensgefährliches Inferno! 

Alarmierungsart Sirenen-Alarm

Einsatzdatum 08.07.2019

Uhrzeit Alarmierung 13:04 Uhr

Uhrzeit Einsatzende 14:00 Uhr

Einsatzgrund B05 - Zimmerbrand

Eingesetzte Fahrzeuge KDO

KRF-S

RLFA 2000

DLK 23-12

HLF 4

Mannschaft 17 Mann

Andere Einsatzkräfte Polizei, Rotes Kreuz